Sonntag, 11. Februar 2018

♦Petrus Ceelen 75. Geburtstag eines Menschenfreundes♦♦Ein Interview♦




Petrus Ceelen, ein Menschenfreund, 
feiert heute seinen 75. Geburtstag

♥ Herzlichen Glückwunsch!!!



Heute ist ein ganz besonders feiernswürdiger Tag,
da es ohne diesen Tag einen ganz besonderen Menschen in unserer Mitte nicht geben würde.-
Der 75. Geburtstag eines Mannes, der die Menschheit bereichtert,
durch sein Menschsein, durch sein Tun.
Der vieles in Bewegung gebracht hat und bringt,
Tür- und Toröffner war und ist
und nicht nachlässt Mensch zu sein, der Wichtigkeiten ins Wort holt,
sich für Menschen einsetzt,
ein Mensch für Menschen,
den wir heute feiern dürfen.





Trotz seiner Bekanntheit wird doch der ein oder andere fragen, 
wer ist Petrus Ceelen?
Was hat er gemacht?




Er ist Theologe, Gesprächstherapeut, Autor,
Ehemann, Vater und Opa, Menschenfreund,
Sterbebegleiter, letzter Lebenswegbegleiter,
freier Trauerredner, Trauerbegleiter, Krankenbesucher,
Besucher der Menschen in Pflegeheimen und Hospizen,
Seelsorger,
Spendensammler für die Bedürftigen,
Initiator von **die Brücke** e.V. Stuttgart.
Er war viele Berufsjahre im Gefängnis als Seelsorger tätig,
bis er sein Tätigkeitsfeld änderte nach außen ging und sich dort für Menschen in Not, Aidskranke und Obdachlose
beruflich einsetzte und bis heute anhaltend einsetzt 
und engagiert.-





Es freut mich, dass ich anlässlich seines Ehrentages 
ein Interview mit Petrus Ceelen hier im Lebensperlenzauber veröffentlichen darf!
Vielen Dank!

Interview mit Petrus Ceelen


Lieber Petrus,
ich weiß, dass all die Titel, die ich genannt habe um dich in Kürze den Menschen vorzustellen,
dir nicht wichtig sind und du am liebsten einfach als Mensch wahrgenommen wirst …
Lass uns ein wenig nach dem Menschen Petrus schauen, den man so vielleicht noch nicht in seinen Büchern findet...


Spannend die Frage,
was hat dich bewegt und geprägt, Theologie zu studieren
und Priester werden zu wollen?

Ich war ja viele Jahr Ministrant.
Da schaute ich hinauf zum Priester am Altar.
Habe als Kind ihn daheim nachgemacht 
und an einem kleinen Altar
die Heilige Messe gelesen.

Und dann war da noch dieser Jesus,
dessen Liebe zu den Ausgestoßenen mich tief berührt hat.
So war es fast nur normal, dass ich Priester werden wollte..

Trotz dieses tiefen Wunsches gibt es den Priester Petrus nicht...

Ich wollte ja Priester werden, habe aber zum Glück rechtzeitig gemerkt,
dass ich ohne Frau nicht leben kann.
Mein Theologiestudium habe ich zwar abgeschlossen,
aber ich verstehe mich nicht so sehr als Theologe,
sondern vielmehr als Seelsorger.

Was war der Auslöser noch eine Ausbildung zum Gesprächstherapeut dem Studium anzuhängen?

Bei den Gefangenen auf dem Hohenasperg habe ich gemerkt,
wie wichtig das vertrauliche Gespräch unter vier Augen ist,
wie gut es einem Inhaftierten tut, sich auszusprechen,
sein innerstes Ich zur Sprache zu bringen.
Und da habe ich dann die Ausbildung zum Gesprächstherapeuten gemacht
und gelernt, was im Gespräch hilfreich ist.

Wie kam es dazu,
dass du dich dazu entschieden hast gerade im Gefängnis als Seelsorger tätig zu werden?

Ich habe mich immer zu den Menschen am Rande hingezogen gefühlt
und hatte ein besonderes Faible für Gefangene – 
nicht zuletzt deshalb
weil ich das Gefangensein für mich ein Bild unser aller Leben ist.
Wir sind in unserem Ich gefangen, können nicht aus unserer Haut.
Wohin wir auch gehen,
wir nehmen unser Gefängnis überall mit hin.

Welchen Auslöser gab es für dich,
deinen beruflichen Schwerpunkt dann nochmals zu verändern?

Im Gefängniskrankenhaus auf dem Hohenasperg waren damals alle
HIV-Infizierte und Aidskranke Gefangene 
Baden-Württembergs.
Auch nach ihrer Entlassung blieben sie draußen gefangen –
hinter unsichtbaren Mauern.
Ihr Gefängnis war gebaut aus Steinen der Angst.
Die Angst, dass „es“ herauskommt,
die Angst, von der eigenen Familie fallen gelassen zu werden,
die Angst vor dem Tod.

Noch heute bist du besonders den Aidserkrankten und Obdachlosen Menschen sehr verbunden,
engagierst dich für sie, sammelst Spenden,
bist für Kranke, Sterbende und ihre Familie da, selbst nach dem Tod,
nimmst Anteil an Vermisstenschicksalen, begleitest vielfältig,
was schenkt dir die Kraft und ist dir Motivation, da so dran zu bleiben, nachdem du ja beruflich gesehen eigentlich in Rente bist... ?

Was mich bewegt, weiterhin für Notleidende da zu sein,
ist eine zutiefst empfundene Dankbarkeit,
dass mir auf meinem Lebensweg vieles erspart geblieben ist.
Ich habe viel mehr Glück gehabt als andere.
Es ist nicht mein Verdienst, dass ich in der Lebenslotterie
ein so gutes Los gezogen habe.
Indem ich anderen helfe, hoffe ich – vielleicht unbewusst – mich
von der Last des unverdienten Glücks zu entlasten.

Du hast an vielen Menschenleben Teil, trägst mit, erlebst die schwersten Schicksale,
siehst Abgründe, schwere Not und und und...
Wie verarbeitest du all dies?
Was ist dir Ausgleich, Hobby?

Schreiben, Laufen, Lachen.

Ich kann mir vorstellen und weiß wie sehr dir die Liebe zu und von deiner Frau Kraft gibt und vieles möglich macht,
aber ist es nicht immer wieder auch schwierig,
auf der einen Seite eine Familie zu haben und auf der anderen Seite immer wieder Menschen in Not, 
die Hilfe bedürfen?

Du kannst eine solche Arbeit nur tun,
wenn du eine Familie hast, die das mit trägt.
Meine Frau und Kinder sind oft zu kurz gekommen,
aber
inzwischen habe ich viel mehr Zeit als früher 
für meine Lieben.

Du hast viele deiner Gedanken und Wichtigkeiten bereichernd in Bücher geschrieben, sogar mehrere in einem Jahr,
das letzte Buch anlässlich deines 75. Geburtstages,
wie viele Bücher sind es denn in der Zwischenzeit?

Ich habe sie nicht gezählt, aber es sind schon viele.

Mein ungefährer Zählversuch, bis zum heutigen Tag,
(ohne Richtigkeitsanspruch), 
der Veröffentlichungen liegt bei :
47 eigenen Büchern, gezählt nur die Erstauflage
5 gemeinsamen Büchern mit mehreren Autoren
1 Adventskalender mit mehreren Autoren
2 eigenen Adventskalendern
1 Abreißkalender,
1 Fastenkalender
5 Post-Glückwunsch-Karten......

Manchmal schäme ich mich fast ein bisschen, so viel geschrieben zu haben.
Denn die Bücher kosten eine Menge Holz.
Da kommt schon ein kleines Wäldchen zusammen,
das wegen mir gefällt wurde.
Alle die schönen Bäume mit ihren Blättern mussten ihr Leben lassen,
nur um für mich ein Blatt Papier zu werden.

Ich bin mir sicher, dass es in deinem Fall ein Geben und Nehmen war und ist, dem Leben dienend.
Hilfreich dem Leben von so vielen Menschen...

Vielleicht würden die Bäume dir sagen:
Petrus, wir wurden gerne Papier für dich,
leben auch so weiter in anderer Form
und fühlen uns wertgeschätzt....

Wann genau hast du begonnen Bücher zu schreiben?
Was war der Auslöser?
Was ist dir und wurde dir dabei wichtig?

Im Gefängnis habe ich gemerkt,
dass die Gefangenen die Sprache der herkömmlichen Gebetbücher
nicht verstehen.
Es ist eine Fremdsprache für sie.
Und so habe ich angefangen, Gebete frei aus dem Herzen zu sprechen.
Und daraus wurde dann das Bändchen: Hinter Gittern beten.

Kannst du sagen, was dich die letzten Jahre besonders gefreut oder traurig gemacht hat?

Zwei meiner besten Freunde sind auf 
einer Station für Demente.
Die Besuche bei ihnen machen mich so traurig,
dass ich am liebsten weinen möchte.
Wie gut ich das verstehen kann....

Was hat dich deine 75 Lebensjahre durch getragen?

Das frage ich mich manchmal auch.
Im Rückblick habe ich das Gefühl,
dass ich mehr zurückbekommen als gegeben habe.


Würdest du deinen Lebensweg heute nochmals 
so gehen?

Ja. – aber ohne die ein oder andere Dummheit 
noch mal zu begehen.


Vielen herzlichen Dank Petrus für den so ehrlichen und offenen Austausch,
deine Erzählungen haben mich sehr berührt....
und ich freu mich sehr, dass ich an dir, 
als Lebensperle, 
auch meinen Blogfreunden Teil geben darf!




Petrus Ceelen

Offen, zugewandt, freundlich, humorvoll, ehrlich,
auch kritisch,
lacht gern,


nachdenklich, sensibel, zuhörend, wahrnehmend,


gerne und aufmerksam im Gespräch,


ist immer ganz Ohr und konzentriert auf sein Gegenüber,


schreibt jede Widmung in seine Bücher 
aus vollem Herzen,
individuell und persönlich...
und und und.....



Auf viele weitere positiv überraschende,
bunte, freundliche
 lebensbereichernde und dankbare gemeinsame Jahre,
in guter Gesundheit!!!



Einen beschützten guten weiteren Lebensweg
für dich lieber Petrus
und für deine liebe Frau und Familie

und 
allen Lebensperlenzauber-Blogfreunden,

mit allen guten Wünschen


herzlichst
Lebensperlenzauber
und
Monika*




Gerne nimmt der Post am Projekt teil:
Zitat im Bild


Zitattext von Petrus Ceelen

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unterliegt seinem Copyright


 Bilder, Gestaltung und sonstigerText

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nicht ohne Erlaubnis von mir, 
der Autorin und Fotografin 

in jeglicher Form genutzt, 
kopiert, modifiziert
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Meine Lebensperlen und ich
freuen sich immer wieder sehr
auf dich!

Mittwoch, 7. Februar 2018

❀Pink-violette Primelgrüße aus dem Garten im Februar❀❀Leben bricht auf...❀




❀Pink-violette Primelgrüße 
aus dem Garten 
im Februar




Es ist so ein verhältnismäßig warmer Winter,
dass die Primelchen blühen,
als wäre schon der Frühling da....





So schenken sie uns Farbkleckse in die oft noch sehr grauen Tage,
an welchen die Sonne nur kurze Besuche macht

und halten dann auch wacker die Kälte aus,
die plötzlich dann doch hin und wieder einfällt,
den kalten Wind,
die kalten Nächte,
den Niederschlag...

Es zeigt so wunderschön,
das Leben lässt sich einfach nicht aufhalten.
Das hat natürlich auch immer mehrere Seiten,
aber eben auch 
eine sehr große hoffnungsvolle Seite....






Leben bricht auf...

Das Leben
lässt sich nicht aufhalten,
bricht auf
und
findet ihn immer
seinen ganz
eigenen
Weg...

M.H.

©




Ganz liebe Lebensperlenzaubergrüße,
die uns heute 
mit auf unseren Weg geben,
dass das Leben und auch unser Leben immer seinen Weg finden wird...


Herzlichst
Monika*


Ein herzliches Dankeschön 
für die vielen lieben Kommentare
zu Anita Menger und dem Post.-
Eine Freude für uns!!!!


Gerne nimmt dieser Post an Projekten teil:

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Samstag, 3. Februar 2018

✤Anita Menger wird als Mensch und Autorin zur Lebensperle✤✤ Bewahre das Schöne...✤






Anita Menger wird als Mensch und Autorin zur Lebensperle







Bewahre das Schöne...


Bewahre das Schöne vergangener Jahre,
Unglück und Sorgen lasse zurück.
Schau froh auf die Tage, die vor dir liegen.
Genieße jeden Augenblick!

Alles Gute und viel Glück!

Anita Menger
©




Mit diesen schönen Gedanken,
die von ihrer Autorin eigentlich zum Geburtstag geschrieben wurden, 
die ein Wegweiser sein können für jedes beginnende neue Jahr 
und 
noch so wunderbar an den Anfang eines neuen Jahres passen,
möchte ich heute die Autorin
und Lebensperle
**Anita Menger**
vorstellen...






Anita Menger

Das Licht der Welt erblickte die kleine Anita
im Jahr 1959,
in Mittelfranken, in Roth.-

Als Kind dann mit 9 Jahren bis zu ihrem jugendlichen 
18. Lebensjahr
lebte sie in Nürnberg.
Dort hat sie nach ihrer Schulzeit auch ihre Ausbildung zur Arzthelferin gemacht.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung,
kehrte sie nach Roth zurück,
welchem sie bis heute treu geblieben ist.-


Mit ihrem jetzigen Mann Jürgen,
begegnete ihr ihre große Liebe.
1984 heirateten die Beiden.
Sie bekamen ein Mädchen und einen Jungen.
In der Zwischenzeit sind sie erwachsen
und es gibt zur Freude aller ein Enkelkind.



Wie Anita Menger zum Schreiben kam....

In jedem Leben gibt es sie plötzlich,
die Zeit, wo es viele dieser besonderen Geburtstage gibt.
Gerne überraschen manche Menschen ihre Freunde
mit persönlichen Zeilen und Gedichten.
Genauso ein Mensch ist Anita Menger,
da sind wir und sehr ähnlich.-

Sie merkte, dass sie plötzlich vom Reimfieber infiziert war
und es nicht mehr los wurde....
Es machte ihr Freude zu texten und Lyrik zu lesen.

So startete sie im Internet mit den ersten Veröffentlichungen
ihrer eigenen Texte,
beteiligte sich an Lyrikforen
und entwickelte sich immer weiter.

In der Zwischenzeit hat sie eine eigene Homepage,
meine Festtagsgedichte.de
die viel Anklang findet,
in der sie ihre Werke veröffentlicht.

Das eigene Schreiben von Gedichten
ist ihr zum geliebten Hobby geworden,
ebenso wie das Lesen von Gedichten.

Sie schreibt in unterschiedlichen Lyrikformen.


Quelle:
Anita Menger




Das Schöne an den neuen Medien ist,
dass man Menschen mit den gleichen Interessen sehr schnell finden kann.-

Autoren,
wenn sie schreiben und ihre Werke in ihnen
veröffentlichen.
So wurde Anita Menger vielfach entdeckt,
 auf ihrer eigenen Homepage, in Blogs vertreten mit ihren Gedichten, in Gedichtsammlungen oder in anderen Veröffentlichungen.
Sie bringt den Menschen so 
viel Poesie, Muße und Freude ins Haus.

Und so wurde sie auch von mir entdeckt,
ich las ihre Gedichte und fand mich in dem ein oder anderen wieder und so begab ich mich auf die Suche nach ihr.-
War begeistert von dem was ich fand
und kehrte immer wieder....

Ich finde es sehr bereichend, dass es Menschen gibt,
die manchmal genau das ausdrücken, 
was man selbst in Herz und Seele hat,
das verbindet schon ohne sich zu kennen
und macht das Kennenlernen leicht... 

Schön, manche Worte nicht mehr selbst
schreiben zu müssen,
da sie schon geschrieben sind...


So wurde sie mir zur Lebensperle,
für die ich sehr dankbar bin.-

Schön, dass es dich gibt Anita!




Viele herzliche Grüße
schickt 

Lebensperlenzauber
und 
Monika*

wir wünschen eine gute Zeit!!!!


Der Gedichttext 
©
von Anita Menger
unterliegt ihrem Copyright


 Bilder, Gestaltung und sonstiger Text

©

ist MEIN EIGENTUM und darf 


nicht ohne Erlaubnis von mir, 
der Autorin und Fotografin 

in jeglicher Form genutzt, 
kopiert, modifiziert
oder 
verbreitet werden.-


Meine Lebensperlen und ich
freuen sich immer wieder sehr
auf dich!